Südsudan: 300.000 Vertriebene durch Konflikte, Angst vor Bürgerkrieg

Laut UN sind im Jahr 2025 etwa 300.000 Menschen aufgrund bewaffneter Zusammenstöße zwischen rivalisierenden Führern aus dem Südsudan geflohen. Die Zusammenstöße schüren die Angst vor einem Bürgerkrieg.
Die UN-Menschenrechtskommission warnte vor der Gefahr einer Rückkehr zum Krieg zwischen Präsident Salva Kiir und dem suspendierten Ersten Vizepräsidenten Riek Machar. Es wird eine dringende regionale Intervention gefordert.
Seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 2011 ist der Südsudan mit politischer Instabilität und ethnischer Gewalt konfrontiert. Die Krise steht im Zusammenhang mit Korruption und mangelnder Rechenschaftspflicht.
Mehr als 2,5 Millionen Flüchtlinge aus dem Südsudan leben in Nachbarländern, während 2 Millionen Binnenvertriebene sind.
Kommissar Barney Afako betonte die Notwendigkeit einer regionalen Beteiligung, um katastrophale Folgen zu vermeiden.