Pakistan: Mindestens 10 Tote durch heftige Regenfälle in Karachi

Mindestens 10 Menschen sind in Karachi, Pakistan, aufgrund heftiger Monsunregenfälle gestorben. Die Behörden haben die Schließung von Geschäften, Schulen und öffentlichen Einrichtungen angeordnet. Meteorologen sagen weiterhin starke Regenfälle voraus.
Die Regenfälle verursachten weitverbreitete Überschwemmungen in der Stadt mit Strom- und Telekommunikationsausfällen. Flüge wurden eingestellt. Laut dem regionalen Sprecher Abdul Wahid Halepoto sind die Todesfälle auf Ertrinken, Gebäudeeinstürze, Stromschläge und Verkehrsunfälle zurückzuführen.
Das Gebiet um den Hafen erhielt 163,5 Millimeter Regen, die größte Menge seit 1979. Im nordöstlichen Karachi fielen 178 Millimeter, die größte Menge, die seit der Errichtung einer meteorologischen Station vor fünf Jahren dort gemessen wurde.
Seit Ende Juni wurden laut der National Disaster Management Authority in Pakistan mehr als 750 Todesfälle aufgrund des Monsuns registriert. Ähnliche heftige Regenfälle haben auch Mumbai, Indien, getroffen.