Über 2.200 Tote bei Erdbeben in Afghanistan

Mehr als 2.200 Menschen sind in Afghanistan nach einem verheerenden Erdbeben der Stärke 6, das die Region am Sonntag erschüttert hat, ums Leben gekommen. Nach Angaben der Taliban-Behörden übersteigt die Zahl der Verletzten 3.600.
Hamdullah Fitrat, der stellvertretende Sprecher der Taliban-Regierung, erklärte, dass allein in der Provinz Kunar 2.205 Menschen starben und 3.640 verletzt wurden. Die Provinz, die von großen Wäldern bedeckt ist, war am stärksten von dem Erdbeben betroffen.
Rettungsaktionen sind im Gange, und die UN haben um internationale Hilfe gebeten. Indrika Ratwatte, der UN-Koordinator für Afghanistan, betonte die Notwendigkeit sofortiger Hilfe, da die Gemeinden mit mehreren Krisen konfrontiert sind.
Die Taliban-Regierung hat ausländische Regierungen und humanitäre Organisationen um Hilfe gebeten.