Sudan: 11 Tote bei Goldminenunglück

Elf Arbeiter wurden getötet und sieben weitere verletzt, als ein Teil einer Goldmine im Nordosten des Sudan einstürzte, wie das nationale Bergbauunternehmen mitteilte.
Der Unfall ereignete sich in der Kirsh al Fil Mine im Howeid-Gebiet zwischen den Städten Atbara und Haiya. Nach Angaben der Sudanese Mineral Resources Company (SMRC) sind Tunnel eingestürzt.
Im Sudan herrscht seit April 2023 ein Bürgerkrieg, in dem die Armee von General Abdel Fattah al-Burhan mit den Rapid Support Forces von General Mohamed Hamdan Daglo zusammenstößt. Die Kriegsanstrengungen werden durch den Goldabbau finanziert.
Die Sicherheitsmaßnahmen in sudanesischen Minen gelten als unzureichend, und ein Großteil des Goldes wird illegal in Nachbarländer und die VAE transportiert.
Der Krieg im Sudan hat den Tod von Zehntausenden Menschen und die Vertreibung von Millionen verursacht.