China in Alarmbereitschaft wegen des Chikungunya-Virus: Tausende Fälle

In Südchina wurde aufgrund eines Anstiegs der Fälle des Chikungunya-Virus Alarm ausgelöst. In der Provinz Guangdong wurden seit Juli mehr als 7.000 Fälle registriert.
Das Virus wird durch den Stich infizierter Mücken übertragen und verursacht Fieber und starke Gelenkschmerzen. Die Behörden haben strenge Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung einzudämmen, darunter die Einweisung von Patienten ins Krankenhaus und die Verwendung von Moskitonetzen.
In der Stadt Foshan setzen die Behörden Fische aus, die Mückenlarven fressen, und verwenden Drohnen, um stehendes Wasser zu lokalisieren. Außerdem wurden Geldstrafen gegen Einwohner verhängt, die kein stehendes Wasser aus ihren Häusern entfernen.
Das Chikungunya-Virus wurde erstmals 1952 in Tansania identifiziert und hat sich in mehr als 110 Ländern ausgebreitet. Es gibt keine Heilung, aber Todesfälle sind selten. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, stehendes Wasser zu reduzieren, um die Ausbreitung zu verhindern.
Neben Foshan wurden Fälle in mindestens 12 weiteren Städten in der Provinz Guangdong gemeldet. Der erste importierte Fall wurde in Hongkong registriert.