Maul- und Klauenseuche: Alarm in Griechenland nach Ausbrüchen in der Türkei und besetzten Gebieten

Die Direktionen des Primärsektors von Dodekanes und Kykladen sind in erhöhter Alarmbereitschaft, nachdem Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche in der Türkei und den besetzten Gebieten Zyperns bestätigt wurden.
In einer Erklärung informieren sie Viehzüchter und die Öffentlichkeit über die Schwere der Krankheit und das Übertragungsrisiko und betonen die Notwendigkeit, Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Bisher wurden in Griechenland keine Fälle festgestellt.
Die Behörden fordern diejenigen zur Vorsicht auf, die kürzlich die Türkei besucht und Kontakt zu Nutztieren hatten. Es wird empfohlen, den Kontakt mit Tieren in Griechenland zu vermeiden, bevor strenge Biosicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.
Die Maul- und Klauenseuche ist eine Viruserkrankung, die Klauentiere wie Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine befällt. Sie wird nicht auf den Menschen übertragen, aber der Mensch kann das Virus übertragen. Das Auftreten der Krankheit zieht strenge Maßnahmen nach sich, die die Viehzucht und den Handel beeinträchtigen.
Veterinärdienste setzen Überwachungsprogramme um. Für weitere Informationen können sich Interessierte an die örtlichen Veterinärdienste wenden.