Istanbul verbietet Fütterung von Straßenhunden in der Öffentlichkeit

Die Istanbuler Stadtverwaltung hat ein Rundschreiben herausgegeben, das die Fütterung von Straßenhunden im öffentlichen Raum verbietet und dies mit Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit begründet.
Laut dem von Gouverneur Davut Gül unterzeichneten Rundschreiben, das auf einer Entscheidung des Provinzkomitees für Tierschutz vom 2. Juli 2025 basiert, führt unkontrolliertes Füttern zu einer Zunahme der Insekten- und Nagetierpopulation und trägt zur Umweltverschmutzung bei.
Das Verbot gilt für Schulen, Krankenhäuser, Flughäfen, Kultstätten, Parks, Gärten, Straßen und Spielplätze.
Das Rundschreiben fordert die Gemeinden auf, die Sammlung, Sterilisation und Wiedereingliederung von Straßenhunden sowie deren Verlegung in Tierheime oder natürliche Lebensräume zu beschleunigen.