Argentinien: Serienmörder zerstückelte Obdachlose

In Argentinien wird ein 37-jähriger Mann wegen Mordes und Zerstückelung von fünf Menschen in der Provinz Jujuy strafrechtlich verfolgt. Die Verbrechen sollen sich im Haus des Angeklagten an Freitagen ereignet haben.
Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft und wird wegen mehrfachen Mordes unter erschwerenden Umständen angeklagt, da er angeblich mit besonderer Grausamkeit gehandelt hat. Der Fall hat die lokale Gemeinschaft schockiert.
Die Ermittlungen begannen nach dem Verschwinden von fünf Personen. Im Haus des mutmaßlichen Täters wurden laut Generalstaatsanwalt Sergio Lello Sánchez Knochen, Blut, Hautstücke und eine menschliche Nase gefunden.
Ein 16-Jähriger, der sich als Neffe des Besitzers vorstellte, sagte aus, dass sein Onkel Obdachlosen Arbeit anbot und sie in sein Haus einlud. Dann schlug er sie, tötete sie, zerstückelte sie, verbrannte sie und warf sie in Müllsäcken hinaus.
Die Opfer waren ausgegrenzte Menschen, Obdachlose und ältere Menschen. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Analyse der menschlichen Überreste und die Sammlung von biologischem Material von Angehörigen der Vermissten zum DNA-Vergleich.