Zwillingsmädchen nach Bootsunglück nahe Lampedusa vermisst

Zwillingsmädchen, ein Jahr alt, werden vermisst, nachdem ein Boot mit Migranten in der Nähe von Lampedusa gekentert ist. Das Boot, das von Tunesien abgefahren war, geriet in einen Sturm.
Etwa 60 Menschen, darunter die Mutter der Zwillinge, wurden von Save the Children gerettet. Ein Mann starb, nachdem er auf der italienischen Insel von Bord gegangen war.
Die Überlebenden, darunter 22 unbegleitete Minderjährige, waren extrem schwierigen Wetterbedingungen ausgesetzt. Das zentrale Mittelmeer gilt als die gefährlichste Seeroute der Welt für Migranten.
Giorgia D'Erico, Direktorin für internationale Beziehungen bei Save the Children, betonte die Notwendigkeit, reguläre und sichere Wege nach Europa zu eröffnen.