EU verabschiedet neue Regeln zur Reduzierung von Lebensmittel- und Textilabfällen

Das Europäische Parlament hat neue Maßnahmen zur Reduzierung von Lebensmittel- und Textilabfällen in der gesamten EU verabschiedet.
Die aktualisierten Rechtsvorschriften führen verbindliche Ziele ein, die die Mitgliedstaaten bis zum 31. Dezember 2030 erreichen müssen: eine Reduzierung von 10 % bei der Verarbeitung und Herstellung von Lebensmitteln und eine Reduzierung von 30 % pro Kopf im Einzelhandel, in Restaurants, in der Gastronomie und in Privathaushalten.
Textilhersteller tragen die Kosten für Sammlung, Sortierung und Recycling durch erweiterte Herstellerverantwortungssysteme (EPR). Diese Regeln gelten für Kleidung, Accessoires, Hüte, Schuhe, Decken, Bettwäsche und Vorhänge.
Die Mitgliedstaaten haben 20 Monate Zeit, die Regeln in ihre nationale Gesetzgebung zu übernehmen.
Jährlich fallen in der EU fast 60 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle und 12,6 Millionen Tonnen Textilabfälle an.
Quelle: KYPE