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Europa: Waffenfabriken expandieren inmitten von Kriegsvorbereitungen

By Staff
Europa: Waffenfabriken expandieren inmitten von Kriegsvorbereitungen
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Waffenfabriken in Europa erleben einen bedeutenden Boom und erweitern ihre Anlagen auf einer Fläche von bis zu 7 Millionen Quadratmetern, so eine Analyse der Financial Times.

Diese Expansion wird durch neue EU-Verteidigungsfinanzierungsprogramme angetrieben, die darauf abzielen, Europas Verteidigungsfähigkeiten inmitten geopolitischer Spannungen zu stärken.

Die Analyse, die auf Satellitenbildern basiert, zeigt, dass sich das Bauwachstum in Waffenfabriken seit Februar 2022 nach der russischen Invasion in der Ukraine verstärkt hat. Daten von Sentinel-1-Satelliten deuten darauf hin, dass etwa ein Drittel der untersuchten Standorte Anzeichen von Expansion oder Bauarbeiten aufwiesen.

Die größte Expansion betrifft ein gemeinsames Projekt zwischen dem deutschen Unternehmen Rheinmetall und dem ungarischen Staatsverteidigungsunternehmen N7 Holding mit einer Produktionsstätte für Munition und Sprengstoffe in Várpalota, Ungarn. Das ASAP-Programm der EU mit einer Investition von 500 Millionen Euro unterstützt ebenfalls die Expansion der Verteidigungsindustrie.

EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius erklärte, dass die jährliche Produktionskapazität für Munition in europäischen Waffenfabriken von 300.000 auf etwa 2 Millionen bis Ende dieses Jahres gestiegen ist.

Die EU verhandelt über ein neues Unterstützungsprogramm für die Verteidigungsindustrie in Höhe von 1,5 Milliarden Euro, das die Produktion von Raketen, Luftverteidigungssystemen, Artillerie und unbemannten Luftfahrzeugen ankurbeln soll.

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