Europäisches Parlament verurteilt Gewalt in Serbien

Das Europäische Parlament hat in seiner Plenarsitzung in Straßburg die Welle der Gewalt in Serbien erörtert. Die Abgeordneten verurteilten die Gewalt und unterstützten die europäische Perspektive des Landes.
Kommissarin Marta Kos forderte eine Deeskalation der Spannungen und verurteilte Angriffe auf Richter und Journalisten. Sie betonte, dass Desinformation und Hassreden den Werten der EU widersprechen.
Davor Ivo Stier erklärte, Serbien sei polarisiert, während Tonino Picula seine Besorgnis darüber äußerte, dass die Regierung die Opposition zum Schweigen bringe. Anna Maria Vicek verurteilte den Einsatz von Gewalt durch die Polizei sowie Gewalt gegen Polizisten.
Arkadiusz Mularczyk hob den Einfluss Russlands und Chinas auf dem Balkan hervor, während Helmut Brandstätter vorschlug, den Sacharow-Preis an serbische Studenten zu verleihen. Vladimir Prebilic betonte die Unterdrückung der Opposition.
Sebastian Everding sprach von dem beleidigenden Verhalten des serbischen Präsidenten, während Tomáš Frelich erklärte, dass viele Serben den Beitritt zur EU nicht unterstützen.
Der Europaabgeordnete Loukas Fourlas betonte, dass Gewalt von wo auch immer sie kommt, verurteilt werden müsse und dass Europa Serbiens Partner bei diesen Bemühungen sei.