Von der Leyen steht im Europäischen Parlament vor Misstrauensanträgen

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sieht sich mit zwei Misstrauensanträgen von Abgeordneten des Europäischen Parlaments von links und rechts konfrontiert. Die Debatte beginnt heute im Europäischen Parlament in Straßburg.
Die Abgeordneten kritisieren Von der Leyen wegen mangelnder Transparenz bei Handelsabkommen und wegen des Umgangs mit dem Krieg in Gaza.
Französische Abgeordnete versuchen, die innenpolitische Agenda in das Europäische Parlament zu bringen, nachdem Premierminister Sébastien Lecornu zurückgetreten ist.
Die Abstimmung findet am kommenden Donnerstag statt. Von der Leyen setzt auf die Unterstützung der Europäischen Volkspartei und der Sozialdemokraten.
Unterdessen fehlen 20 Millionen Euro, um die europäische Verteidigungsindustrie durch die EDIP-Verordnung zu stärken. Die Kommission schlägt vor, nicht verausgabte Mittel aus der Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) oder aus SAFE zu verwenden.
Die Debatte im Europäischen Parlament beginnt um 17:00 Uhr mit Beiträgen von Jordan Bardella und Manon Aubry.