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Frankreich: Pattsituation bei der Besteuerung der Superreichen

By Staff
Frankreich: Pattsituation bei der Besteuerung der Superreichen
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Die französische Regierung, Republikaner und die extreme Rechte lehnen den Vorschlag der Sozialisten zur Besteuerung der Superreichen ab, was zu einer politischen Pattsituation führt.

Die Sozialisten drohen mit einem Misstrauensvotum gegen die Regierung Lecornu, falls ihr Vorschlag für die 'Zucman-Steuer' nicht angenommen wird, der ursprünglich eine Steuer von 2 % auf Einkommen über 100 Millionen Euro vorsah. Anschließend schlugen sie eine Steuer von 3 % auf Vermögenswerte über 10 Millionen Euro vor, ausgenommen Start-ups und Familienunternehmen.

Auch die 'Light'-Version der Steuer wurde nicht akzeptiert. Premierminister Sébastien Lecornu und Regierungssprecher Monde Bréjon erklärten, dass sie sich jeder Steuermaßnahme widersetzen, die das Produktionssystem beeinträchtigt.

Marine Le Pen und Philippe Juvin äußerten ebenfalls ihren Widerstand. Olivier Faure, der Vorsitzende der Sozialisten, kritisierte die Ablehnung der Besteuerung der Superreichen.

Die Situation ist festgefahren, da es keine Mehrheit für die Verabschiedung des Haushalts gibt. Sébastien Lecornu hat Artikel 49.3 der Verfassung ausgeschlossen, um das Gesetz ohne Abstimmung im Parlament zu erlassen.

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