Frankreich: Finanzminister rudert bei IWF-Aussagen zurück

Der französische Finanzminister Éric Lombard hat seine früheren Aussagen zurückgenommen, wonach Frankreich möglicherweise den Internationalen Währungsfonds (IWF) in Anspruch nehmen muss.
Während eines jährlichen Treffens französischer Wirtschaftsführer äußerte sich Lombard zuversichtlich, dass der Haushalt 2026 innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens fertiggestellt sein wird. Er wies auch Bedenken hinsichtlich einer potenziellen Wirtschaftskrise zurück, die das Wachstum des Landes bedrohen könnte.
Bezüglich der Vermögenssteuer (ISF) betonte Lombard, dass diese von den Diskussionen über den Haushalt 2026 ausgeschlossen wurde, und verwies auf die negativen Auswirkungen, die sie in der Vergangenheit auf die französische Wirtschaft hatte. Stattdessen schlug er Diskussionen über eine gerechtere Verteilung der Lasten zwischen verschiedenen sozialen Gruppen vor.
Lombard betonte die Notwendigkeit einer fairen und demokratischen Verteilung der Lasten und warnte vor potenziellen demokratischen Problemen im Falle einer unsachgemäßen Zuweisung.