Frankreich: Fahrer wegen Anfahrens von Fußgängern in Oléron inhaftiert

Ein 35-jähriger Mann wurde in Frankreich inhaftiert, nachdem er beschuldigt wurde, auf der Insel Oléron mit seinem Auto absichtlich Fußgänger und Radfahrer angefahren zu haben. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch und führte zu Verletzungen von fünf Personen, von denen sich zwei in ernstem Zustand befinden.
Der Täter namens Jean G. wird des versuchten Totschlags beschuldigt. Nach Angaben der Behörden versuchte er, insgesamt sieben Personen anzufahren. Nach dem Vorfall soll er sein Auto in Brand gesetzt und versucht haben zu fliehen.
Während des Verhörs behauptete Jean G., er habe Selbstmord begehen wollen. Die Behörden fanden in dem Fahrzeug eine Klinge und eine Gasflasche. Der Staatsanwalt erklärte, es gebe keine Beweise für eine Verbindung zu terroristischen Organisationen, aber die Nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft beobachte den Fall.
Der Zustand der beiden Schwerverletzten ist weiterhin besorgniserregend, obwohl ihr Leben nicht mehr in Gefahr ist.