Deutschland: Diskussion über Krieg in Schulen

Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt schlägt vor, in den Schulen eine Diskussion über einen möglichen Krieg zu beginnen, um das Bewusstsein zu schärfen und die Schüler vorzubereiten.
Im Gespräch mit dem Handelsblatt schlug A. Dobrindt vor, die Krisenprävention in den Schulalltag zu integrieren, mit einer Unterrichtsperiode, die Bedrohungsszenarien und Vorbereitungsmethoden gewidmet ist.
Der Vorschlag hat Reaktionen von der Opposition hervorgerufen. Nicole Gohlke von der Partei Die Linke äußerte ihren Widerstand und betonte, dass Schulen Orte der Bildung und nicht der Kriegsvorbereitung sein sollten. Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) warf dem Minister Kriegstreiberei vor.
Die Grünen äußerten Verständnis für den Vorschlag und begrüßten die Idee, junge Menschen über die Vorbereitung auf Krisensituationen zu informieren.
A. Dobrindt beabsichtigt, den Vorschlag im November mit den Innenministern der Bundesländer zu erörtern.
Quelle: DW