Spanien: Drei Vermisste nach heftigen Regenfällen

In Spanien werden drei Menschen vermisst, nachdem am Wochenende heftige Regenfälle die Regionen Malaga und Granada heimgesucht haben. Der Zivilschutz hat für die Region Murcia eine rote Alarmstufe ausgerufen und die Bewohner aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Die starken Regenfälle verursachten in mehreren Dörfern Überschwemmungen, wobei die Rettungsdienste daran arbeiten, die Straßen zu räumen. Nach Angaben des Zivilschutzes wurden zwei der Vermissten in der Nähe von Malaga und der dritte in der Nähe von Granada lokalisiert.
Antonio Sanz Cabello, Leiter der Notfallmanagement-Operationen der Regionalregierung von Andalusien, berichtete, dass aufgrund der Regenfälle 339 Vorfälle registriert wurden, hauptsächlich in der Provinz Malaga. Die spanische nationale Wetterbehörde (Aemet) senkte die Alarmstufe von Rot auf Orange.
Spanien kämpft immer noch mit den Folgen der schweren Überschwemmungen vom Oktober 2024, die mehr als 230 Todesopfer forderten, hauptsächlich in der Region Valencia.