Italien: Zwei Tote und fünf Verletzte bei Lawine in Südtirol
Mindestens zwei Skifahrer sind bei einer Lawine in der Region Südtirol in Italien ums Leben gekommen, fünf wurden verletzt. Nach Angaben der italienischen Bergrettung ereignete sich die Lawine am Berg Hohe Ferse in der Nähe von Ratschings und riss eine Gruppe von etwa zehn Skibergsteigern mit.
Die Lawine ging in bergigem Gelände in einer Höhe von etwa 2.450 Metern ab. Die Behörden berichten, dass mehrere der Skifahrer über Ortungsgeräte verfügten, was die Rettungsbemühungen erleichterte. Hubschrauber wurden in das Gebiet entsandt, um bei den Einsätzen zu helfen.
Der Europäische Lawinenwarndienst (EAWS) berichtet, dass seit Anfang Oktober in den Bergen Europas mindestens 125 Menschen bei Lawinen ums Leben gekommen sind, wobei Italien die höchste Zahl an Todesopfern (32) verzeichnet.
Experten führen die ungewöhnlich hohe Zahl an Lawinen auf den Klimawandel zurück, der die Schneestabilität aufgrund höherer Temperaturen und stärkerer Winde beeinträchtigt.