Italien: Fahrer des Roten Kreuzes wegen Mordes an älteren Patienten angeklagt

Ein Fahrer des italienischen Roten Kreuzes wird beschuldigt, fünf ältere Frauen ermordet zu haben. Laut italienischen Medien soll der Fahrer die Todesfälle durch die Verwendung von Spritzen mit Luft verursacht haben, was zu einer Embolie führte.
Die Todesfälle ereigneten sich zwischen Februar und November 2025 während Patiententransporten von Pflegeheimen zu Krankenhäusern für Untersuchungen. Die Ermittlungen begannen nach Beschwerden von Angehörigen und Kollegen. Die Staatsanwaltschaft installierte versteckte Kameras und beschlagnahmte scharfe Gegenstände.
Drei weitere verdächtige Todesfälle werden ebenfalls untersucht. Der 25-jährige Fahrer wurde vom italienischen Roten Kreuz vorläufig suspendiert und bestreitet die Vorwürfe. Er behauptet, Beweise vorgelegt zu haben, die seine Unschuld beweisen. Er gab an, dass zwei der Todesfälle bis zu zehn Tage nach dem Transport aufgetreten seien.