Italien: Melonis Minister dementieren vorgezogene Neuwahlen nach Referendumsniederlage

Minister der Meloni-Regierung dementieren Spekulationen über vorgezogene Neuwahlen in Italien nach der jüngsten Niederlage beim Referendum über die Justizreform. Matteo Salvini, Vizepremier und Sekretär der Lega, erklärte, die Regierung werde ihre fünfjährige Amtszeit "ohne Zögern und Zweifel" beenden.
Er äußerte zudem die Hoffnung, dass die Gültigkeit des Grünen Übergangs und des Stabilitätspakts unverzüglich ausgesetzt werde. Der andere Vizepremier, Antonio Tajani, Chef der Forza Italia und Außenminister, betonte, dass "niemand an vorgezogene Neuwahlen denkt".
Tajani fügte hinzu, dass man sich auf wichtige Themen wie Wirtschaftswachstum, die Bemühungen, Unternehmen nicht durch die Energiekrise zu belasten, die Senkung der Steuerlast und die Steigerung des BIP konzentrieren müsse.