GAP: Verhandlungen über neue GAP beginnen – Die Rolle Griechenlands

Die Verhandlungen über die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) für den Zeitraum 2028-2034 beginnen. Es wird erwartet, dass dieser Prozess schwierig und kontrovers sein wird. Der Mitte Juli vorgelegte Vorschlag der Europäischen Kommission hat bereits Reaktionen hervorgerufen.
Zu den kritischen Themen gehören die Finanzierung, die Ressourcenallokation und die nationale Flexibilität. Die Landwirtschaft äußert Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die Produktion und die Einkommen der Landwirte.
Es wird erwartet, dass Griechenland eine aktive Rolle in den Verhandlungen spielen wird, mit dem Ziel, die notwendigen Ressourcen und die Flexibilität für die Nachhaltigkeit des Agrarsektors zu erhalten. Die zuständigen Sekretariate des Ministeriums für ländliche Entwicklung und Ernährung haben ihre Maßnahmen bereits koordiniert.
Dem Vorschlag zufolge scheinen die Mittel der neuen GAP im Vergleich zum Zeitraum 2021-2027 um 20 % reduziert zu sein, während die Übertragung von Mitteln zwischen den beiden Säulen der GAP verboten ist.
Darüber hinaus wird die Einführung einer Kofinanzierung zur Unterstützung benachteiligter Gebiete mit Besorgnis betrachtet, wobei 30 % der Kosten vom nationalen Haushalt getragen werden.
Zu den wichtigsten festgestellten Problemen gehören die horizontale Ressourcenreduzierung, die Abschaffung der nationalen Flexibilität, die Schrumpfung der Säule II und der vage Ansatz der externen Konvergenz.
Gleichzeitig führt der neue Vorschlag positive Änderungen ein, wie z. B. die Vereinfachung des Verwaltungsrahmens und die Stärkung der Agrarreserve.