Kenia: Ermittlungen zu Massensterben von Sektenmitgliedern

Die Behörden in Kenia untersuchen das Massensterben von Sektenmitgliedern. Ein Gericht ordnete die Exhumierung von Leichen an und prüft mögliche Morde oder Selbstmorde.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf 11 Verdächtige im Zusammenhang mit den Todesfällen am Stadtrand von Malindi. Die Behörden vermuten, dass viele Personen verhungert oder erwürgt wurden, möglicherweise aufgrund extremer religiöser Überzeugungen.
Im Jahr 2023 wurden in einem ähnlichen Fall über 400 Leichen im Shakahola-Wald gefunden. Gegen den Sektenführer Paul Mackenzie wird wegen Mordes und Terrorismus ermittelt.
Die Polizei hat Autopsien, toxikologische und genetische Untersuchungen der Leichen angeordnet.