Crans-Montana: Dutzende Tote, Hunderte Verletzte bei Barbrand

Bei einem Brand in einer Bar in Crans-Montana, Schweiz, während einer Silvesterparty sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen und 115 verletzt worden. Die Behörden gehen davon aus, dass die Identifizierung der Opfer Wochen dauern wird, da viele Leichen verkohlt aufgefunden wurden.
Der Bundespräsident der Schweiz, Guy Parmelin, bezeichnete den Brand als „eine der schlimmsten Tragödien, die das Land je erlebt hat“. Die Flaggen in Bern werden fünf Tage lang auf Halbmast gesetzt.
Laut dem Polizeichef des Kantons Wallis, Frédéric Gaspoz, sind die meisten Verletzten schwer verletzt. Unter den Verletzten befinden sich italienische und französische Staatsbürger, von denen einige Verbrennungen von bis zu 40 % ihres Körpers erlitten haben.
Der Präsident Frankreichs, Emmanuel Macron, drückte seine Solidarität mit der Schweiz aus und erklärte, Frankreich stehe für Hilfe zur Verfügung.
Die Europäische Kommission steht in Kontakt mit den Schweizer Behörden, um medizinische Hilfe zu leisten. Die Europäische Kommissarin Hadja Lahbib sprach den Opfern und ihren Familien ihr Beileid aus.