Lissabon: Frau verpasst Standseilbahn, Freundin stirbt bei Unfall

Eine Einwohnerin von Lissabon, Sonia Silva, beschrieb, wie sie sich bei der Arbeit verspätete und knapp dem Unfall der Standseilbahn Gloria entging, bei dem ihre Freundin und 15 andere getötet wurden.
Der Unfall der 140 Jahre alten Standseilbahn wurde von der portugiesischen Regierung als „eine der größten menschlichen Tragödien unserer jüngeren Geschichte“ bezeichnet. Sonia Silva drückte ihren Schock über das Überleben aus, aber auch ihre Wut über den Verlust von Kollegen und Freunden.
Silva verspätete sich beim Verlassen der Arbeit aufgrund einer zusätzlichen Aufgabe, die sie erledigen sollte. Diese Verzögerung hinderte sie daran, ihre übliche Standseilbahnroute zu nehmen. Als sie am Bahnhof ankam, war der Unfall bereits geschehen.
Die Ursachen des Unfalls werden weiterhin untersucht, wobei Gerüchte über Überlastung und mangelnde Wartung im Umlauf sind. Viele Einwohner und Arbeiter sagen, sie würden die Standseilbahn nicht mehr benutzen.
„Ich habe allen gesagt, dass ich sie nicht mehr benutzen werde“, sagte Sonia Silva.