Karystianou: Enttäuschung über EU-Parlamentsdebatte zur Zugsicherheit

Maria Karystianou äußerte ihre Enttäuschung über die Diskussion über die Eisenbahnsicherheit in Europa während der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg. Die Sitzung fand nach den Eisenbahnunglücken in Tempi und Spanien statt.
In einem Beitrag in den sozialen Medien erklärte Frau Karystianou, sie habe den Transportkommissar, Herrn Tzitzikostas, gehört, der Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Tragödien versprach und eine Aufwertung der Verantwortlichkeiten der ERA sowie mehr Kontrollen nach dem 2. Halbjahr 2026 vorschlug.
Frau Karystianou argumentierte, dass Herr Tzitzikostas es vermieden habe, die Verantwortlichkeiten der ERA, der Regulierungsbehörde für Eisenbahnen (RAS) und der DG MOVE zu erwähnen. Sie erwähnte auch, dass sich das Vertragsverletzungsverfahren gegen Griechenland unter dem Vorwand der Umsetzung eines Aktionsplans „hinzieht“.
Am Ende seiner Rede sprach Herr Tzitzikostas von „RECHTFERTIGUNG DER TOTEN“, was Frau Karystianou negativ kommentierte und argumentierte, dass die Vertuschung nicht stattgefunden hätte, wenn der Transportkommissar ein Vertreter eines anderen Mitgliedstaats gewesen wäre.