Mailand: Ermittlungen zu rassistischem Vorfall mit französisch-jüdischem Touristen und Palästinensern

Die Staatsanwaltschaft Mailand ermittelt wegen eines rassistischen Vorfalls, der sich am 27. Juli in einem Café in der Nähe von Mailand ereignet hat und in den ein französisch-jüdischer Tourist und Palästinenser verwickelt waren.
Laut einer Beschwerde wurde der Tourist wegen des Tragens einer Kippa rassistisch angegriffen. Er gab an, mit Rufen wie 'Mörder, geh nach Hause' belästigt worden zu sein und dass ihm vor den Augen seines Sohnes die Brille zerbrochen wurde.
Drei Palästinenser berichteten, dass der Tourist sie zuerst belästigt habe, indem er sie als 'Terroristen' bezeichnete, weil sie Anhänger mit der Karte Palästinas trugen, und sie körperlich angegriffen habe.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Palästinenser wegen Volksverhetzung und gegen den französischen Touristen wegen Körperverletzung.
Quelle: APE-MPE