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Ungarn: Skandale und Wirtschaft schwächen Orbán vor Wahlen

By Staff
Ungarn: Skandale und Wirtschaft schwächen Orbán vor Wahlen
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Eine Reihe von Skandalen im Zusammenhang mit dem Kinderschutz und die schlechte Leistung der ungarischen Wirtschaft schwächen Ministerpräsident Viktor Orbán im Vorfeld der Parlamentswahlen in Ungarn, die in vier Monaten stattfinden werden.

Das Aufkommen von Péter Magyar als Oppositionsführer hat eine neue Dynamik in die ungarische politische Szene gebracht. Die Tisza-Partei von Péter Magyar führt seit einem Jahr in unabhängigen Umfragen.

Orbán hat die Ankündigungen in Bezug auf die Wirtschaft vervielfacht, wie z. B. die Einführung staatlich subventionierter Kredite für den Kauf von Erstwohnungen, die Befreiung von der Einkommensteuer für Mütter mit drei Kindern und eine 14. Rente.

Neue Enthüllungen über körperlichen und sexuellen Missbrauch von Kindern in Betreuungseinrichtungen dürften Fidesz teuer zu stehen kommen. Am Freitag veröffentlichte Péter Magyar einen Bericht aus dem Jahr 2001, der mehr als 3.000 Fälle von Kindesmissbrauch dokumentiert.

Etwa 50.000 Menschen demonstrierten am Samstag auf Einladung von Péter Magyar in Budapest, um den Rücktritt der Regierung zu fordern.

Die ungarische Präsidentin Katalin Novák musste zurücktreten, nachdem sie einem Komplizen eines wegen Verbrechen gegen Kinder Verurteilten eine Begnadigung gewährt hatte.

Das Parlament verabschiedete ein Gesetz, das die Absetzung von Präsident Tamás Sulyok, einem Verbündeten von Orbán, dessen Amtszeit im Jahr 2030 ausläuft, erschwert.

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