Prinz Andrew: Neue Epstein-E-Mails könnten schädlich sein

Eine neue Welle von Enthüllungen kommt mit der Veröffentlichung von über 100 E-Mails aus Jeffrey Epsteins Akten auf, die potenziell schädlich für Prinz Andrew sind. Laut der Mail on Sunday werden diese E-Mails vom US-Kongress vor der Veröffentlichung geprüft.
Eine Quelle gab an, dass die E-Mails "peinlich und belastend sind und ihn zerstören könnten". Die E-Mails enthalten Korrespondenz mit Ghislaine Maxwell und Verweise auf Virginia Giuffre, die Andrew des sexuellen Missbrauchs beschuldigte.
Giuffres Anwalt, David Boies, behauptet, es gäbe genügend Beweise für eine strafrechtliche Untersuchung. Andrew hat die Vorwürfe bestritten. Im Jahr 2022 wurde eine Einigung in Höhe von 12 Millionen Pfund erzielt, ohne ein Schuldeingeständnis.
Die neuen E-Mails stammen von Konten wie Pipex und enthalten die Telefonnummern des Prinzen. Es wird erwartet, dass potenziell belastende Korrespondenz zwischen Andrew, Epstein und Maxwell veröffentlicht wird.
Andrew und Peter Mandelson könnten vor dem House Oversight Committee aussagen müssen. Die demokratische Abgeordnete Melanie Stansbury erklärte, dass eine Liste mit zusätzlichen Dokumenten und Zeugen vorbereitet wird.
Maxwell verbüßt eine 20-jährige Haftstrafe. Der ehemalige US-Justizminister Alexander Acosta wird aufgefordert, über Epsteins „günstigen Deal“ von 2008 auszusagen.