Rose Dugdale: Von der Elite zur IRA

Rose Dugdale, die Tochter einer wohlhabenden britischen Familie, verließ die Elite, um sich der Irish Republican Army (IRA) anzuschließen. Sie beteiligte sich an Bombenanschlägen und dem Kunstdiebstahl von 1974 aus der Sammlung von Alfred Beit.
Dugdale wurde 1941 geboren und lehnte den Reichtum ihrer Familie und die gesellschaftlichen Erwartungen ab. Sie studierte in Oxford, wo sie politisiert wurde und sich an radikalen Aktionen beteiligte.
1974 beteiligte sie sich an einer gescheiterten Entführung und anschließend an dem Diebstahl von Kunstwerken, darunter Gemälde von Johannes Vermeer und Francisco Goya. Sie wurde verhaftet und zu neun Jahren Gefängnis verurteilt, wo sie ihren Sohn zur Welt brachte.
Nach ihrer Freilassung im Jahr 1980 blieb sie der IRA verpflichtet. Sie starb 2024, ohne ihre Taten zu bereuen.