Wohnungskrise: Bedroht Mittel- und Osteuropa – Griechenland in der schlechtesten Lage

Die sich verschärfende Wohnungskrise in Mittel- und Osteuropa führt laut aktuellen Analysen zu politischer Instabilität und stärkt „Establishment-feindliche“ Bewegungen.
Trotz hoher Wohneigentumsquoten schafft der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in städtischen Zentren Ungleichgewichte. Ein typisches Beispiel ist Rumänien, wo trotz der hohen Eigentumsquote (95 %) der Aufstieg des Populisten Călin Georgescu die Besorgnis über die Lebenshaltungskosten verdeutlichte.
Die rumänische Stadt Cluj-Napoca, ein wachsendes Technologiezentrum, hat Wohnungspreise, die die von Athen übersteigen. Experten schlagen vor, öffentliche Bauprogramme zu schaffen, um die Krise zu bewältigen.
In Griechenland werden 35,5 % des verfügbaren Einkommens der Bürger für Wohnkosten aufgewendet, der höchste Prozentsatz in der EU. Die Wohnungspreise sind jährlich um 9,3 % gestiegen (2020-2024), wobei die Kommission schätzt, dass sie um 20 % überbewertet sind. Die Mieten stiegen laut ELSTAT im Mai 2024 um 10,9 %.
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