Wohnungskrise: Initiativen der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission ergreift Initiativen zur Bewältigung der Wohnungskrise, wobei Präsidentin Ursula von der Leyen Maßnahmen verspricht. Im Rahmen der Überarbeitung der Kohäsionspolitik beabsichtigt die EU, die Regeln für staatliche Beihilfen zur Unterstützung des Wohnungsbaus zu überarbeiten.
Von der Leyen kündigte die Vorstellung der ersten Europäischen Initiative für bezahlbares Wohnen an, die darauf abzielt, Wohnraum erschwinglicher, nachhaltiger und qualitativ hochwertiger zu machen. Der Plan soll Anfang 2026 vorgestellt werden und Maßnahmen zur Beschleunigung des Neubaus und der Sanierung bestehender Gebäude umfassen.
Bewegungen für das Recht auf Wohnen äußern Einwände gegen die Ausrichtung des Plans und betonen, dass staatliche Garantien und Subventionen hauptsächlich privaten Baugruppen und Finanzinstituten zugute kommen.
Beispiele für Mitgliedstaaten, die bereits Programme umsetzen, sind Spanien, Österreich (Wien), Irland, Deutschland und die Niederlande.
In Griechenland ist der Wohnungsmarkt durch einen kontinuierlichen Preisanstieg und einen Rückgang der verfügbaren Immobilien gekennzeichnet. Die Kommission erwägt Finanzierungsmodelle für den Bau von bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen.