Ehemaliger französischer Agent wegen Kindesmissbrauchs in Afrika verhaftet

Ein ehemaliger Agent des französischen Auslandsgeheimdienstes wurde verhaftet und angeklagt, an der Beteiligung und Organisation von Kindesvergewaltigungen in Afrika beteiligt gewesen zu sein.
Der 58-jährige Mann wurde in Straßburg verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Die Anklage umfasst "schweren Menschenhandel", "Vergewaltigung und sexuelle Nötigung von Minderjährigen" sowie "Einfuhr und Verbreitung von Bildern Minderjähriger pornografischer Natur unter Verwendung eines elektronischen Kommunikationsnetzes", so die Zeitung Le Parisien.
Der Verdächtige soll an Kindesvergewaltigungen in Kenia beteiligt gewesen sein, wo er häufig geschäftlich unterwegs war. Er soll die sexuelle Nötigung von Minderjährigen aus der Ferne bezahlt und inszeniert und die Vergewaltigungen gefilmt haben.
Die Videos wurden online von einer amerikanischen Stiftung entdeckt, die Kriminalität gegen Kinder bekämpft. Die Stiftung informierte die französische Polizei und die Jugendschutzeinheit, die die Ermittlungen aufnahm.