EU-US-Handelsabkommen: Gewinner und Verlierer

Das neue Handelsabkommen zwischen der EU und den USA hebt Gewinner und Verlierer in verschiedenen Sektoren hervor. Laut einer CNBC-Analyse ist die europäische Automobilindustrie der bedeutendste Nutznießer, da das Abkommen die Zölle auf Autoexporte in die USA senkt.
Auch Pharmaunternehmen dürften profitieren, da das Abkommen die Unsicherheit hinsichtlich der Zölle verringert. Das Abkommen sieht einen Zoll von 15 % auf Exporte von der EU in die USA vor und beendet damit monatelange Ungewissheit.
Der Stahl- und Aluminiumsektor bleibt jedoch in einem Zustand der Unsicherheit, da Exporte von der EU in die USA derzeit Zöllen von 50 % unterliegen. Hydro, einer der größten Aluminiumproduzenten der Welt, erklärte, dass diese Zölle die aktuelle Marktdynamik nicht verändern.
Analysten von JPMorgan stellten fest, dass der Markt diesen positiven Schritt bereits antizipiert hatte, was sich im Anstieg der Aktienkurse von Automobilherstellern und Zulieferern im Laufe der Woche widerspiegelt. Die Aktien von Volkswagen sind in der letzten Woche um 12 % gestiegen.