Schweiz bereit, Handelsvorschlag für die USA nach Trump-Zöllen vorzulegen

Die Schweizer Regierung hat angekündigt, bereit zu sein, den USA einen "attraktiven Handelsvorschlag" vorzulegen, nachdem die Trump-Regierung zusätzliche Zölle in Höhe von 39 % erhoben hat. Die Entscheidung erfolgte, nachdem am 31. Juli bekannt gegeben wurde, dass etwa 60 % der Schweizer Exporte in die USA ab dem 7. August mit zusätzlichen Zöllen belegt werden.
In einer offiziellen Erklärung teilte die Schweizer Regierung mit, dass sie in diese neue Phase eintritt, bereit, einen attraktiveren Vorschlag vorzulegen, der die Bedenken der USA berücksichtigt und darauf abzielt, die aktuelle Zollsituation zu entschärfen.
Die neuen Zölle benachteiligen die Schweiz im Vergleich zu anderen wichtigen Wirtschaftspartnern der Vereinigten Staaten. Die Europäische Union und Japan sehen sich mit Zöllen von 15 % konfrontiert, während das Vereinigte Königreich nur 10 % zahlen muss.
Trotz der Spannungen betonte die Schweizer Regierung, dass sie derzeit keine Gegenmaßnahmen in Erwägung zieht. Die Schweiz und die USA pflegen seit Jahrzehnten enge Wirtschaftsbeziehungen, wobei sich der bilaterale Handel in den letzten zwanzig Jahren vervierfacht hat. Die Schweiz ist derzeit der sechstgrößte Investor in den Vereinigten Staaten und nimmt den ersten Platz bei Investitionen in Forschung und Entwicklung ein.