JPMorgan: Trump-Zölle bleiben wahrscheinlich hoch

JPMorgan prognostiziert, dass die von der Trump-Regierung eingeführten Zölle wahrscheinlich auch nach dem Ende seiner Amtszeit hoch bleiben werden. Laut einem Bericht des Center for Geopolitics von JPMorgan wird der endgültige Zollsatz für Importe in die Vereinigten Staaten auf etwa 22 % geschätzt.
Der Bericht betont, dass der amerikanische Kongress Zölle als ein wichtiges Instrument zur Stärkung der heimischen Industriebasis ansieht, insbesondere in strategischen Sektoren wie Halbleiter und Verteidigung. Daher wird ihre Abschaffung als unwahrscheinlich angesehen, selbst wenn der nächste Präsident eine liberalere Handelspolitik verfolgt.
Darüber hinaus schätzt das JPMorgan Chase Institute, dass die Einführung der neuen Zölle zu direkten Importkosten von 187,7 Milliarden US-Dollar für mittelständische Unternehmen führt.