Chinas Solarhilfe hilft Kuba, Energiekrise abzuwenden

Kuba versucht, seine Energiekrise mit Hilfe von Solartechnologie aus China zu bewältigen. Peking hat die Insel mit Photovoltaikmodulen mit einer Kapazität von einem Gigawatt beliefert und weitere Unterstützung zugesagt, da Kuba versucht, die durch das amerikanische Ölembargo verursachten Engpässe auszugleichen.
Havanna will bis 2026 15 % seiner Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien decken. Chinesische Solarenergie ist für Kuba zu einer Rettungsleine geworden, da das Stromnetz zunehmend anfällig für Zusammenbrüche ist. Allein im letzten Monat gab es innerhalb einer Woche zwei landesweite Stromausfälle.
Dank chinesischer Technologie verfügt die Insel über 34 Solarparks mit einer Gesamtkapazität von fast 1,2 GW. Die gesamte Energieproduktion stieg im Vergleich zu 2024 um 350 %, und Kuba wird den Prozentsatz der Stromerzeugung aus Solarenergie bis Ende letzten Jahres mehr als vervierfachen und 9 % erreichen. Kuba plant, bis 2028 92 Solarparks mit einer Gesamtkapazität von etwas mehr als 2 Gigawatt zu bauen.
Wie die Ausrüstung finanziert wurde, bleibt unklar, obwohl berichtet wird, dass 320 Megawatt von China gespendet wurden. Der Premierminister Manuel Marrero Cruz sagte, dass ein Teil dieser Technologie mit kubanischem Nickel bezahlt wurde.
Das Engagement Chinas im kubanischen Energiesektor hat auch eine politische Dimension: Der chinesische Botschafter in Havanna kritisierte die amerikanische Energieblockade und erklärte, dass China die Zusammenarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien verstärken werde, um dem Land beim Energiewandel zu helfen.