Krise in der Straße von Hormus: Ölpreisschwankungen, Gewinne an asiatischen Aktienmärkten

Die internationalen Ölmärkte erleben aufgrund der Krise im Nahen Osten und der Entwicklungen rund um die Straße von Hormus erhebliche Schwankungen. Der Preis für WTI-Rohöl bewegte sich in der Nähe von 88 Dollar pro Barrel, nachdem er zuvor 120 Dollar erreicht hatte.
Der Anstieg hängt mit der Unsicherheit rund um die Straße von Hormus zusammen, einer kritischen Seeroute für den globalen Öltransport. Die Preiskorrektur erfolgte nach einer Warnung von Donald Trump an den Iran.
Die Mitgliedsländer der Internationalen Energieagentur (IEA) erwägen die Freigabe strategischer Ölreserven, um die Preise zu senken. Laut dem Wall Street Journal sieht der Plan vor, mehr Öl freizugeben als die 182 Millionen Barrel, die nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine freigegeben wurden.
Die relative Stabilisierung der Ölpreise trug zur Erholung der asiatischen Aktienmärkte bei. Der Kospi-Index in Südkorea stieg um 2,5 %, während der Nikkei 225 in Tokio einen Anstieg von fast 2 % verzeichnete.
Die Märkte beobachten die Lage in der Straße von Hormus genau, durch die etwa 20 % der weltweiten Rohölproduktion transportiert werden.