EU-US-Handelsabkommen nach Gipfel wieder auf Kurs

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union trafen sich in Brüssel zu einem außerordentlichen Gipfel, um hauptsächlich über das EU-US-Handelsabkommen zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Aufhebung der Zölle durch US-Präsident Donald Trump und die Aussicht auf eine Wiederherstellung der Beziehungen zwischen beiden Parteien.
Während des Gipfels informierte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen die Staats- und Regierungschefs über Gespräche zwischen Donald Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Auch der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, sprach mit dem NATO-Generalsekretär.
Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, versicherte, dass die Verfahren zur Förderung des Abkommens fortgesetzt werden könnten, nachdem Trumps Drohung aufgehoben wurde. Der Notfallgipfel wurde ursprünglich einberufen, um wirtschaftliche Gegenmaßnahmen gegen die Vereinigten Staaten zu erörtern.
EU-Beamte äußerten die Hoffnung, dass das Abkommen eingehalten wird und die Dinge vorangehen können. Der US-Botschafter bei der EU, Andrew Pazder, drängte auf eine rasche Genehmigung des Abkommens.
Die Chefunterhändlerin der Europäischen Volkspartei für das Abkommen, Željana Zovko, sagte, das Parlament hoffe, am Montag zu beschließen, mit der Ratifizierung fortzufahren.