Ankara schlägt 'Lösungen' zur Aufhebung der CAATSA-Sanktionen vor

Ankara verfolgt die Idee, dass Washington die CAATSA-Sanktionen neu bewertet und nach Wegen sucht, diese durch Ausnahmen und Korrekturmaßnahmen aufzuheben. Dies steht im Gegensatz zu früheren Aussagen von Außenminister Hakan Fidan über ein 'schwieriges Rätsel'.
Laut einem Bericht in der regierungsnahen Zeitung Hürriyet erkennen die USA die Kosten an, die entstehen, wenn die Türkei von wichtigen Verteidigungsketten ausgeschlossen wird.
Die Zeitung berichtet, dass Trump angeordnet hatte, das CAATSA-Problem zu lösen, da er es als Hindernis für die Beziehungen zwischen den beiden Ländern ansah. Die Türkei scheint auf den nächsten Tag vorbereitet zu sein und erwägt Optionen wie eine teilweise Aussetzung der Sanktionen oder Sonderausnahmen.
Hürriyet argumentiert, dass die Sanktionen auch dann nicht angewendet werden müssten, wenn sie nicht aufgehoben werden, nach dem Vorbild der 'Caesar-Sanktionen' für Syrien. Es wird darauf hingewiesen, dass es nicht nur um die S-400 geht, sondern auch um Motoren, Munition und Verzögerungen in der Verteidigungsindustrie.
Die Zeitung berichtet, dass Trumps Umfeld erkennt, dass es ein strategischer Fehler war, die türkisch-amerikanischen Beziehungen aufgrund der CAATSA-Gesetzgebung als Geisel zu nehmen.