Haiti: US-Kriegsschiffe erreichen Port-au-Prince inmitten der Krise

Drei US-Kriegsschiffe sind inmitten einer politischen Krise und eskalierender Gewalt in der Bucht von Port-au-Prince, Haiti, eingetroffen.
Der Zerstörer USS Stockdale und zwei Küstenwachschiffe, USCGS Stone und USCGS Diligence, wurden im Rahmen der Operation Southern Spear eingesetzt. Laut SOUTHCOM und der US-Botschaft spiegelt ihre Anwesenheit das Engagement der USA für die Sicherheit und Stabilität Haitis wider.
Dieser Schritt erfolgt inmitten politischer Turbulenzen, da fünf Mitglieder des präsidialen Übergangsrates versuchen, Premierminister Ariel Henry abzusetzen. Das Land ist auch mit zunehmender Bandengewalt konfrontiert.
Die USA haben Visa-Beschränkungen gegen haitianische Beamte verhängt, denen vorgeworfen wird, Banden zu unterstützen. Die amerikanischen Schiffe nehmen an einer Anti-Drogen-Operation in der Karibik teil.
Darüber hinaus wird berichtet, dass US-Spezialeinheiten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen haben, der in New York wegen Drogenhandels angeklagt ist.