NYT-Analyse: Hohe Kosten eines Krieges mit Iran

Laut einer Analyse der New York Times könnten die Militäroperationen im Iran kostspieliger sein als erwartet. Trotz anfänglicher Schätzungen über begrenzte Verluste wird berichtet, dass bereits sechs Amerikaner getötet wurden und US-Verbündete am Golf angegriffen werden.
Der Aktienmarkt ist volatil und die Benzinpreise steigen, während das US-Militär täglich Hunderte Millionen Dollar ausgibt. Im Iran starben bei einem Luftangriff auf eine Mädchenschule 175 Menschen. Die Trump-Regierung untersucht den Vorfall.
Obwohl keine Bodentruppen eingesetzt wurden, sagte Verteidigungsminister Pete Hegseth, dass der Konflikt möglicherweise nicht von kurzer Dauer sei und weitere Bomber und Jäger eintreffen.
Jason Crow, ein demokratischer Kongressabgeordneter, warnte davor, dass die USA auf endlose Kriege zusteuern. Trump forderte das iranische Volk auf, die Kontrolle über das Land zu übernehmen, ohne eine bestimmte Kraft zu unterstützen. Er sprach mit kurdischen Führern, stimmte aber nicht zu, sie auszurüsten.
John Hoffman vom Cato Institute sagte, Trump habe sich nach der Maduro-Affäre unverwundbar gefühlt, aber die Kosten steigen, es gibt tote Soldaten und steigende Öl- und Gaspreise.
Elliot Abrams vom Council on Foreign Relations glaubt, dass die Beseitigung der iranischen Führung Vorteile bringt, während Hoffman vor Destabilisierung und der Stärkung des ISIS warnt.
Quelle: skai.gr