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Reaktionen auf US-Visumverweigerung für Abbas

By Staff
Reaktionen auf US-Visumverweigerung für Abbas
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Die USA haben angekündigt, dass sie dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, die Einreise nach New York zur Generalversammlung der Vereinten Nationen verweigern werden. Von dieser Entscheidung sind etwa 80 Palästinenser betroffen, Mitglieder der Palästinensischen Befreiungsorganisation und der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Das Büro von Abbas zeigte sich überrascht über die Entscheidung und argumentierte, dass sie gegen das 'Sitzabkommen' der Vereinten Nationen verstößt. Nabil Abu Rudeineh, ein Sprecher von Abbas, forderte Washington auf, seine Entscheidung zu überdenken.

Europäische Außenminister kritisierten auf einem Treffen in Kopenhagen die amerikanische Entscheidung. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot erklärte, dass eine UN-Generalversammlung 'keiner Zugangsbeschränkung unterliegen darf'. Der spanische Premierminister Pedro Sánchez drückte seine Unterstützung für Abbas aus und nannte die Entscheidung 'unfair'.

Der Sprecher der Vereinten Nationen, Stéphane Dujarric, sagte, die UN werde die Angelegenheit mit dem Außenministerium besprechen.