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Kontroverse in der Türkei um Ramadan-Veranstaltungen in Schulen

By Staff
Kontroverse in der Türkei um Ramadan-Veranstaltungen in Schulen
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In der Türkei ist eine hitzige Kontroverse über ein Rundschreiben des Ministeriums für Nationale Bildung bezüglich Veranstaltungen zum heiligen Monat Ramadan in Schulen entbrannt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan verteidigte die Initiative, während zivilgesellschaftliche Organisationen von einer Verletzung des säkularen Prinzips sprechen.

Das Rundschreiben, das am 12. Februar an die Gouverneure der 81 Provinzen verschickt wurde, sieht Veranstaltungen mit dem Titel „Ramadan im Herzen der Bildung“ vor. Es umfasst Aktivitäten wie Malen zum Thema Ramadan, gemeinsame Iftar-Mahlzeiten und Besuche in Moscheen.

Erdoğan nannte das Rundschreiben „korrekt, angemessen und legal“ und griff gleichzeitig Kritiker an, indem er sagte, ihr Problem seien die „heiligen Werte dieses Landes“. 18 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter TMMOB, TBB, DİSK, KESK und Eğitim-Sen, kritisierten das Rundschreiben und argumentierten, dass es gegen den säkularen Grundsatz der Verfassung verstoße.

Der Minister für Nationale Bildung, Yusuf Tekin, kündigte an, er habe eine Klage bezüglich der Erklärung eingereicht. Unterstützung für das Rundschreiben wurde auch vom Vorsitzenden der MHP, Devlet Bahçeli, geäußert.

Quelle: ΑΠΕ-ΜΠΕ

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