Gaza-Proteste: Nicht im Zusammenhang mit dem Antirassismusgesetz

Die Kritik an der israelischen Politik in Gaza sollte laut Analysten nicht als Rassismus behandelt werden. Die Instrumentalisierung des Antirassismusgesetzes zur Unterdrückung von Protesten ist gefährlich.
Die Demonstranten prangern Verstöße gegen das Völkerrecht und Völkermord durch Israel an. Die Proteste richten sich nicht gegen Menschen aufgrund von Rasse, ethnischer Zugehörigkeit oder Religion und stellen keinen Antisemitismus dar.
Die Regierung behauptet, dass sich die Demonstranten gegen israelische Touristen richten, aber die Proteste konzentrieren sich auf die Isolierung Israels aufgrund seines delinquenten Verhaltens. Die Berufung auf das Antirassismusgesetz ist ein Versuch, die Protestbewegung zum Schweigen zu bringen und das demokratische Recht auf freie Meinungsäußerung einzuschränken.
Die Verleumdung derjenigen, die Palästinenser als Rassisten verteidigen, untergräbt die Solidarität. Die Instrumentalisierung des Antirassismusgesetzes dient einer bestimmten Außenpolitik und untergräbt die Wirksamkeit der Antirassismusgesetzgebung.
Rassismus manifestiert sich in der Entmenschlichung der Palästinenser in Gaza.