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EU uneins über wirtschaftlichen Druck auf Israel

By Staff
EU uneins über wirtschaftlichen Druck auf Israel
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Die Außenminister der Europäischen Union zeigten sich tief gespalten über die Ausübung wirtschaftlichen Drucks auf Israel aufgrund des Krieges in Gaza. Bei dem Treffen in Kopenhagen forderten Länder wie Irland, Spanien, Schweden und die Niederlande die Aussetzung des EU-Israel-Freihandelsabkommens.

Traditionelle Verbündete Tel Avivs, wie Deutschland, Ungarn und die Tschechische Republik, lehnen einen solchen Schritt kategorisch ab. Der irische Außenminister Simon Harris erklärte, die EU müsse Sanktionen gegen Israel verhängen, während die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ihre Besorgnis über das Fehlen einer einheitlichen Stimme zum Ausdruck brachte.

Die EU ist Israels größter Handelspartner, wobei der bilaterale Warenhandel im Jahr 2024 42,6 Milliarden Euro erreicht. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul erklärte, Berlin habe bereits die Lieferung von Waffen ausgesetzt, die in Gaza eingesetzt werden könnten, äußerte jedoch Skepsis hinsichtlich der Einschränkung des Zugangs Israels zu Forschungsgeldern.

Beamte der Europäischen Kommission schlugen die Maßnahme vor, um eine Botschaft an Israel zu senden, da für ihre Genehmigung keine Einstimmigkeit erforderlich ist. Die Unterstützung von 15 Ländern, die 65 % der EU-Bevölkerung vertreten, wäre ausreichend.

Quelle: ΚΥΠΕ