EU fordert Nigers Freilassung von Bazoum

Die Europäische Union hat Niger aufgefordert, den gestürzten Präsidenten Mohamed Bazoum freizulassen, zwei Jahre nach seiner Inhaftierung infolge des Putsches von 2023.
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas brachte das Bedauern der EU über die anhaltende Inhaftierung von Bazoum und anderen Persönlichkeiten zum Ausdruck.
Die Junta Nigers hatte ihre Absicht angekündigt, Bazoum wegen 'Hochverrats' vor Gericht zu stellen. Unterdessen erklärte die EU ihre Bereitschaft, mit den Behörden Nigers in einen Dialog zu treten, der auf gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Interessen basiert.
Nach dem Sturz von Bazoum erlebte Niger im Jahr 2024 einen wirtschaftlichen Aufschwung mit einem BIP-Wachstum von 8,4 %. Der Beginn der Ölexporte und eine starke landwirtschaftliche Produktion spielten eine wichtige Rolle. Darüber hinaus hat das Bündnis zwischen Niger, Burkina Faso und Mali zu einem Wachstum in allen drei Ländern geführt.