Papst ruft zu Hilfe für Sudan inmitten der Krise auf

Papst Leo XIV. hat zu koordinierten Maßnahmen aufgerufen, um die humanitäre Krise im Sudan anzugehen, der von Bürgerkrieg und einem kürzlichen Erdrutsch geplagt wird.
Er verwies auf die tragische Situation in Darfur, wo viele Zivilisten in El Fasher gefangen sind und Hunger und Gewalt ausgesetzt sind. Der Papst forderte die Verantwortlichen und die internationale Gemeinschaft auf, den Zugang zu humanitären Korridoren zu gewährleisten und einen aufrichtigen Dialog zur Beendigung des Konflikts einzuleiten.
Im Sudan herrscht seit 2023 ein Krieg zwischen der Armee und den paramilitärischen Rapid Support Forces, der eine schwere humanitäre Krise verursacht. Der Papst erwähnte auch den verheerenden Erdrutsch in Darfur, der Hunderte von Menschenleben forderte, sowie die Ausbreitung der Cholera.
Inzwischen wurden etwa 100 Leichen aus dem Dorf Tarasin geborgen, das von dem Erdrutsch betroffen war. Die Ermittlungen dauern an, und Behörden und humanitäre Organisationen mobilisieren sich, um Hilfe zu leisten.