UN-Bericht: Russische Drohnenangriffe auf Zivilisten in der Ukraine stellen Kriegsverbrechen dar

Russische Drohnenangriffe gegen Zivilisten in der Ukraine stellen laut einem UN-Bericht Kriegsverbrechen dar. Der Bericht der Unabhängigen Internationalen Untersuchungskommission für die Ukraine besagt, dass Russland systematisch Drohnen eingesetzt hat, um Zivilisten und zivile Objekte in den Regionen Cherson, Mykolajiw und Dnipropetrowsk anzugreifen.
Dem Bericht zufolge haben russische Streitkräfte unter zentralem Kommando Mord und Kriegsverbrechen begangen, indem sie gezielt Zivilisten angegriffen haben. Die Angriffe sind Teil einer koordinierten Politik, Zivilisten aus Gebieten in der Nähe der Frontlinien zu vertreiben, was ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt.
Russische Streitkräfte haben verschiedene Drohnenmodelle eingesetzt, die oft mit Kameras und Leitsystemen ausgestattet sind, und haben Häuser, Versammlungspunkte, Verteilungsstellen für humanitäre Hilfe und kritische Infrastruktur angegriffen. Über 200 Zivilisten wurden im vergangenen Jahr bei diesen Angriffen getötet und 2.000 verletzt.
Russland hat bestritten, Zivilisten anzugreifen, und die russischen Behörden haben sich geweigert, mit der UN-Untersuchung zu kooperieren.