Griechenland und Malta lehnen EU-Plan zu russischem Öl ab

Griechenland und Malta haben Einwände gegen einen Vorschlag der Europäischen Union erhoben, Dienstleistungen für den Transport von russischem Öl zu verbieten, wie ein Bericht von Bloomberg zeigt. Die beiden Länder sind besorgt über die potenziellen Auswirkungen auf die Schifffahrt und die Energiepreise.
Die Europäische Kommission schlägt im Rahmen des 20. Sanktionspakets vor, EU-Unternehmen die Erbringung von Dienstleistungen wie Versicherung, Transport und Finanzierung für russisches Öl unabhängig vom Verkaufspreis zu untersagen. Ziel ist es, den Einsatz westlicher Tanker zur Versorgung von Drittländern wie Indien und China einzuschränken.
Athen und Valletta äußerten ihre Vorbehalte während des Treffens der EU-Botschafter am Montag und argumentierten, dass die Maßnahme der europäischen Schifffahrtsindustrie schaden und die Energiepreise beeinflussen könnte. Sie forderten außerdem Klarstellungen zu Vorschlägen für Sanktionen gegen ausländische Häfen, die russisches Öl umschlagen, und eine strengere Überwachung von Schiffsverkäufen.
Darüber hinaus erwägt die EU die Aufhebung von Sanktionen gegen zwei chinesische Banken, während das neue Paket Sanktionen gegen Unternehmen in China und anderswo umfasst, die angeblich die russische Kriegsmaschinerie unterstützen.